Leserbrief zum Fraktionswechsel von Frau Bulut. 1

Leserbrief zum Fraktionswechsel von Fr. Bulut

Wird eine Person und auch eine Fraktion im Hanauer Parlament öffentlich und mit falschen Darstellungen angegriffen, so müssen sich einzelne betroffene Personen und deren Fraktion auch öffentlich gegen Unterstellungen wehren dürfen.

Dies nehme ich hiermit als direkt Beteiligte wahr.

„Nein, so darf niemand mit seinen Mitmenschen umgehen! Das, was hier der Öffentlichkeit und den ehemaligen Kollegen geboten wurde, ist ohne Frage unanständig.

Ausdrücklich bin ich gegen öffentliche Schmutzige-Wäsche-Wascherei, werde mich nur hier und jetzt und dann nicht nochmals öffentlich zu diesem Thema äußern. Es sei denn, ich werde nochmals unangemessen und unqualifiziert angegriffen!

Ich verwahre mich aufs Schärfste, auch für meine ALL-Kollegen, gegen die verwendeten Verbalinjurien, wie „ehrverletzend und beleidigend“! Eine Angelegenheit sollte bzw. Aussagen sollten stets nicht nur von einer Seite als bare Münze gehört und angenommen, sondern von zwei oder mehreren Seiten angesehen werden!

Behauptet Jemand,  „stur, Opposition um der Opposition willen“ mache eine Liste oder Partei Politik, dann habendiese Personen nichts verstanden. Ebenso falsch und definitiv falsch dargestellt ist die Interpretation, in der ALL/ALF sei „um des Neinsagens willen Nein gesagt“ worden! Was „Ideologien“ angeht, hat unsere ehemalige Kollegin von Beginn an gewusst, was unsere Überzeugungen sind! Ohne diese Überzeugungen ist politische Arbeit nämlich nicht zu machen.

Mangelnde Wertschätzung uns vorzuwerfen, ist unglaublich! Schließlich war die austeilende Person zu mindestens 95% mit unseren Pressemitteilungen einverstanden. Bei den wenigen, zu denen sie Einwände hatte, wurden immer ihre Änderungswünsche akzeptiert und aufgenommen!

Seit vielen Wochen und Monaten hat die Dame weder der ALL noch der bis zum 31.12.2017 tätigen Fraktionskollegin die Wahrheit gesagt!Das hätte von der ALL sonst niemand so gekonnt und selbstverständlich niemand so gemacht. Auch als persona non grata behandelt zu werden, wie mir geschehen, ohne zu wissen warum, ist kein korrektes politisches Verhalten.Am leider nun unguten Ende der Geschichte stellen sich so manche Begebenheit in ganz anderem Licht dar.

Dieses Überlaufen der ehemaligen Kollegin zur BfH war ein über lange Wochen vorbereiteter, geplanter Schritt, der uns eiskalt erwischen sollte. Die berechnete, eiskalt kalkulierte Vernichtung unserer AL-Fraktion war lange geplant. Der daraus resultierende knallharte Faustschlag direkt in die Magengrube als Kollateralschaden vorgesehen.

Nein, so darf niemand mit den Mitmenschen umgehen, die geglaubt hatten, die Kollegin zu kennen, und zwar als freundlichen, netten Menschen, stets gerne von uns unterstützt. Bis zum bitteren Ende, zwei Tage vor Weihnachten, wurden wir hintergangen. Versehen auch noch mit „guten Wünschen“, sicherlich auch versehen mit unsichtbarem, gekonnt diabolischen Grinsen.

Schade, dass ein engagiert erarbeitetes Projekt wie die ALF, von den Wählerinnen  und Wählern vertrauensvoll ins Parlament gebracht, auf eine solche Art und Weise kaputt gemacht wurde.Offensichtlich genau berechnet mit meinem Ausscheiden aus dem Parlament. Dies fiel mir ohnehin sehr schwer, da wurde nochmal nachgetreten.“

 

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