Politischer Verrat an den Wählern der Alternativen Linken Liste-Hanau

Presseerklärung der ALL-Hanau                          Hanau, 28.12.17

 Mit Datum 1.1.18, so hat Zarife Bulut am 22. Dez. erklärt, verlässt sie die Fraktion der Alternative Linken. Die Erklärung kam zwar nicht unerwartet, hat sie doch in letzter Zeit häufig mit dem Kleeblatt abgestimmt in Fragen, bei denen  Opposition angesagt gewesen wäre, aber doch überraschend, da sie noch kurz zuvor mehrmals auf ihre Fraktionstreue hin angesprochen, diese bejaht hat. Frau Bulut ist seinerzeit als völlig Unbekannte von der DIDF-Hanau (Arbeiterverein) als Wahlvorschlag für die Kommunalwahlen vorgeschlagen worden. Auf der Grundlage eines linken und grünalternativen Programms wie keine weiteren Privatisierungen, mehr Sozialbauwohnungen, kostenfreie Ganztagsbetreuung von Kindern, weniger Überwachung, Ausbau von Grünflächen und alternativer Energie etc. Für eine solche Politik als Alternative zur Kleeblattkoalition ist sie ausschließlich gewählt worden. Nun ist sie auf diesem Ticket geradewegs unter Beibehaltung ihres Mandats in die BfH übergelaufen. Damit hat sie den Willen ihrer Wähler ins Gegenteil verkehrt. Die Alternative Linke Liste ist derzeit nur noch mit einem Mitglied in der Stadtverordnetenversammlung vertreten, verspricht aber, weiterhin  alles zu tun, um eine sozial gerechtere und ökologische Politik für Mensch, Tier und Natur deutlich zu machen und langfristig zum Erfolg zu führen

Die Übergelaufene hat von vorneherein gewusst, sowohl mit wem sie auf unserer Liste steht, als auch was in unserem Wahlprogramm festgehalten ist! Sogar mitgearbeitet daran hat sie, es natürlich auch mit abgestimmt.

Sie hätte nur uns gegenüber ihre „Unzufriedenheit“ verbalisieren müssen, was sie nicht getan hat. Während der letzten Wochen, sogar Monate, zog sie sich fast vollständig von der Arbeit der ALL/ALF zurück. Mit unseren PMs und PEs war sie zu 98 % einverstanden! 

Wenn unser Einsatz für sozial Benachteiligte und erfolglos Wohnungssuchende „fundamentalistisch“ sein soll, dann müssen wir fragen, wieso! Auch das Kümmern um Natur, Umwelt und Tiere hat nichts mit Fundamentalismus zu tun, sondern ist eine Selbstverständlichkeit! 

Der Wählerwille wird verfälscht durch das Überlaufen dieser Person. 

 

Für die ALL-Hanau, Karl-H. Wagner und Jörg Sternberg

 

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