SWH, was nun? ALL hakt nach.

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Pressemitteilung Alternative Linke Liste Hanau

Stadtwerke Hanau GmbH Gewinneinbruch! Was nun? ALL hakt nach.

Laut der lokalen Presse werden die Stadtwerke Hanau (SWH) Millionen Euro weniger Gewinn in den nächsten Jahren erzielen weil langjährige Lieferverträge mit Großkunden abgeschlossen wurden. Dabei soll der Einkaufspreis für Energie höher sein, als der Preis, der dann von den Großkunden an die Stadtwerke bezahlt wird.

Einem angeblich verantwortlichen Mitarbeiter wurde gekündigt und vor dem Arbeitsgericht soll ein Vergleich mit ihm geschlossen worden sein“. „Stillschweigen“ wurde vereinbart.

Die Alternative Linke Liste (ALL) hakt nun nach: Wie kann es sein, dass scheinbar nur ein Mitarbeiter für den Einkauf bzw. Verkauf von Energie im Großkundenvertrieb zuständig ist? Hat die Geschäftsführung keine Kontrollfunktion oder müssen solche Verträge nicht von mindestens 2 Personen unterzeichnet werden? Wann wurde der Aufsichtsrat informiert?

Für die ALL ist die Ankündigung der SWH, man werde in Zukunft mit Mainova bei neuen Verträgen mit Großkunden zusammenarbeiten, den die hätten das notwendige Know- How, ein Armutszeugnis ersten Ranges. Der Geschäftsführer kommt doch aus den Reihen des Minderheitsgesellschafters Mainova und ist seit 2013 alleiniger Geschäftsführer nachdem sein Co- Geschäftsführer mit einem goldenen Handschlag vor die Tür gesetzt wurde.

Die ALL- Hanau fragt jetzt: Welche Gedanken macht man sich bei SWH und der Stadtverwaltung ?

Soll der Rest der städtischen Beteiligung an SWH verscherbelt werden? Müssen die normalen Kunden mit Preiserhöhungen rechnen um das Minus auszugleichen? Welche Auswirkungen hat das Desaster auf das Ergebnis der Beteiligungsholding der Stadt Hanau? Wie lange werden Verluste eingefahren, da die Kontrakte mit den Großkunden ja für 2 bis 3 Jahre abgeschlossen sind? Um Antworten zu erhalten wird die Alternative Linke Fraktion (ALF) in der Stadtverordneten- versammlung eine Anfrage an den Magistrat richten.

Die ALL- Hanau vermutet, die Normalkunden der SWH und die Einwohner von Hanau werden für das Missmanagement zur Kasse gebeten, ob sie wollen oder nicht. Außerdem ist zu befürchten, dass wegen der Einhaltung der Schutzschirmvereinbarung weitere Verkäufe städtischen Eigentums oder Steuererhöhungen bevorstehen. (KW)

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