Jugend und Kultur

von Zarife Bulut & Thorsten Schedletzky

Die Zukunft einer Stadt ist in hohem Maße von den Entwicklungsmöglichkeiten der Jugend abhängig. Wenn die junge Generation für ihr Leben kein Potential und keine Perspektive sieht, wird sie abwandern und die Stadt den sozialen Standard  nicht mehr halten können.

Deshalb ist es für die Alternative Linke Liste besonders wichtig die Möglichkeiten für Kinder, Jugendliche und deren Eltern in Hanau entscheidend zu verbessern.

Die Kleinkindbetreuung der unter 3-Jährigen wird von der Stadt Hanau nicht durch Krippen und qualifiziertes Personal übernommen. Die Stadt hat komplett auf das finanziell günstige Konzept der Tagesmütter und -väter gesetzt. Die Krippenbetreuung findet in Hanau einzig durch private Institutionen statt.

Die ALL fordert gezielt den Ausbau von Krippen und Kindergärten in denen die Kleinkinder von qualifizierten Personal in Gemeinschaftsgruppen betreut werden. Tagesmütter und -väter sollten lediglich eine Notfalllösung in der Kindesbetreuung darstellen und nicht den Standard.

Die Vielfältigkeit der Schullandschaft muss in Hanau erhalten bleiben, weshalb sich die Linke Alternative Liste klar für den Erhalt der Schulen, wie beispielsweise der Tümpelgartenschule, einsetzt. Die Verantwortung für die Bildung unserer jüngsten Einwohner darf nicht an andere Gemeinden abgewälzt werden.

 

Da seit einigen Jahren die alternative Kulturszene (KuBa, Schweinehalle, etc.) in Hanau völlig verschwunden ist (von einigen lobenswerten Ausnahmen abgesehen), sieht sich die Linke Alternative Liste in der Pflicht diesen Mißstand zu beheben. Die Linke Alternative Liste unterstützt die Idee eines Kulturlabors Hafentor in dem Jugendlichen die Möglichkeit einer alternativen Kulturentwicklung (Konzerte, Disco, etc) geboten wird.

In den Stadtteilen, wie z.B. in Kesselstadt, müssen außerdem Jugendzentren erhalten bleiben, um die Jugendlichen von der Straße zu holen und ihnen eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung zu erhalten.

Zusätzlich müssen mehr Angebote für Jugendliche geschaffen werden. Hierzu muss die Stadt neben den Räumlichkeiten auch qualifiziertes Personal zur Verfügung stellen und nicht weitere Einsparungen beschließen.

Auch die Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern zur Jugendbetreuung muss intensiviert werden. Hierzu sollen durch eine Aufwertung der Ehrenamtskarte (kostenfreie Nutzung in Städtischer Einrichtungen, wie beispielsweise Schwimmbäder, ÖPNV und Stadtbibliothek) Anreize geschaffen werden.

Die Preissteigerungen für die Teilnahme an den Ferienspielen müssen rückgängig gemacht werden, da sie besonders die sozial schwächeren Familien treffen. Gerade hier profitieren die Kinder und Jugendlichen in hohem Maße von den Ferienspielen. Die jahrzehntelange Misswirtschaft durch die etablierten Parteien darf nicht länger zu Lasten der sozial Schwächeren gehen!

Das Angebot und die Vielfältigkeit von Spielplätzen muss in den einzelnen Stadtteilen noch verbessert werden. Zusätzlich sollen auch weitere Sportstätten, wie Basketballplätze und Bolzplätze, geschaffen werden. Es ist ein Ziel der Alternative Linke Liste auch das Breitensportangebot für Kinder und Jugendlichen in Hanau deutlich zu verbessern.

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4 Gedanken zu „Jugend und Kultur

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  3. Hintergrundinfos:
    Frankfurter Rundschau (22.04.15): Viele Fragen zum K-Town bleiben
    http://www.fr-online.de/hanau-und-main-kinzig/hanau-viele-fragen-zum-k-town-bleiben,1472866,30499362.html

    Frankfurter Rundschau (30.09.15): Ersatzdomizil für die Jugend
    http://www.fr-online.de/hanau-und-main-kinzig/hanau-ersatzdomizil-fuer-die-jugend,1472866,32053990.html

    Danke an Jochen Dohn für die Info!
    https://allhanau.wordpress.com/2015/12/05/listenplatz-27-jochen-dohn/

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