Christa Martin

  • Hanauer Stadtverordnetenversammlung: Listenplatz 1
  • Hanauer Ortsbeirat Nordwest: Listenplatz 2

csm_Alternative_Linke_Fraktion_01_fafbca7be4


Christa Martin & Thorsten Schedletzky zum Thema „Umwelt und Tierschutz“


Meine Geschichte wäre nicht meine Geschichte, ohne meine Liebe zu meinen drei Kindern, meinen Kindeskindern und zu allen Tieren dieser Erde zu erwähnen. Genauso wie das überwältigende Gefühl für alle Bäume dieser Erde, für alle Pflanzen und der Natur im Allgemeinen zu mir gehört.

Meine Geschichte wäre nicht vollständig erzählt, ohne Erwähnung meiner Trauer und, ja, auch meiner Tränen über die grandiose Ermordung unserer Freiheitsplatzbäume, die ich hautnah miterlebt habe. Ich kann es nicht anders beschreiben, weil ich es damals so empfunden habe und immer noch so empfinde.

Dazu gehört die unbarmherzige Versiegelung des Freiheitsplatzes, die überdimensionierte Bebauung dieses Platzes, der das in diesem Umfang nicht verdient hat.

Zu meiner Geschichte gehören die ca. 15 Jahre, die ich mit Unterbrechungen im Hanauer Stadtparlament „einen Stuhl“ besetzt habe. Als Stadtverordnete der Grünen gleich zweimal, dann als Fraktionslose, jetzt als Alternative Linke Fraktionärin. Und das auch noch gerne.

In der Zwischenzeit – auch das ist meine Geschichte – war ich als Selbstständige Ladeninhaberin tätig, einmal Schneiderei, wegen Krankheit musste ich aufgeben. Dann als Teehändlerin, was ich überaus gerne gemacht habe.

Nicht etwa nebenbei betreute ich gleichzeitig meine Eltern, pflegte dann meine Mutter, erzog zeitgleich zwei Hunde, hatte noch drei Katzen, von denen noch ein Kater überlebt hat. Und abends dann begab ich mich auf politische Wege, seit all den Jahren. In der jetzigen Wahlperiode bin ich dazu noch absolut gerne im Ortsbeirat Nordwest engagiert.

Ebenfalls zu meinem Leben gehört die Leidenschaft für Musik- vieles außer Volksmusik, bei der ich Reißaus nehme – und Gesang. Über viele Jahre im Kirchenchor, dem ich dann allerdings die Politik vorgezogen habe.

Die Berufe, die ich innehabe, gelernt habe, ausgeübt habe und noch ausübe, sind gewiss nicht nach Jedermanns/Jederfraus Geschmack. Sie gehören aber zu mir, haben mir bisher sehr geholfen, mit all den Dingen, Überraschungen jeglicher Art und vor allem mit Verlusten, menschlichen und tierischen, umzugehen, gescheit und human umzugehen.

Dereinst musste ich ´Büro´ lernen, viel lieber hätte ich Sport, Sprachen, Theologie studiert. War nicht erlaubt. Im Laufe der Zeit habe ich mir erlaubt, Tierpsychologie zu studieren, Bach-Blüten-Therapie, Reiki-Meisterin/Lehrerin zu werden, Heilerin zu sein. Ja, ich grüße alle SkeptikerInnen von Herzen und mit großer Zuneigung: ich geh auch mit meinen Ruten, Störfelder aufspüren, mein Pendel hilft dabei. Davon hat bereits das eine und auch andere menschliche und tierische Wesen profitiert.

Die Homöopathie liegt mir sehr am Herzen, hilft u. a. mir in Sachen Gesundheit. Zur Naturmedizin gehört nach meiner Auffassung auch der Tee, allerdings nur kbA und fair gehandelt. Als ehemalige Teeladenbesitzerin habe ich sehr viel gelernt auf diesem Feld. Unter anderem auch, dass Glyphosat nix, aber auch gar nix, in der Welt verloren, folglich auch nichts zu suchen hat. Genauso wenig wie alle anderen Gifte – schon gar nicht in der Muttermilch.

Auch hierfür setze ich mich als ALL-Frau ein, die Gifte dieser Erde müssen verschwinden, ohne Wenn und Aber.

Ein weiteres Thema ist für mich als ausgesprochener Tierfreundin, dass alles dafür getan werden muss, auf unserer Erde Massentierhaltung gänzlich abzuschaffen! Ich bin Vegetarierin, also gilt für mich: Menschen sind nicht dazu berechtigt, ihre tierischen Geschwister abzuschlachten und zu verspeisen. Dies vertrete ich, werde aber dieses Thema nicht zwangsmissionarisch behandeln. Irgendwann kommt Jede/r dahinter, was Recht ist und was nicht.

Denn auch auf kommunaler Ebene gilt, dass Mensch außer Medikamenten, die den Tieren einverleibt werden, auch deren Angst mitisst, die die Tiere im Schlachthaus haben, wenn sie miterleben müssen, wie vor ihnen ihre KameradInnen getötet werden. Die Tiere wissen ganz genau, dass sie umgebracht werden. Und wie schlimm es erst mal ist, noch halbwegs am Leben zu sein bei der „Verarbeitung“, das will niemand hören.

Also, lasst es uns angehen, lasst uns alles dafür tun, in unserer Stadt das besser werden zu lassen, was noch Verbesserung bedarf. Das ist eine ganze Menge. Lasst uns mit vereinten ALL-Kräften dafür sorgen, dass wir alle in Frieden leben können. Im Kleinen fängt es an, an der Basis beginnt die Arbeit miteinander und füreinander.


Christa Martin – Bei Facebook

Advertisements